Archive for the 'Fachliteratur' Category

Buchtipp – Von einem, der auszog, die Welt zu verstehen und bis zum Abendessen wieder zurück sein wollte

Aufzeichnungen über die Entstehung der Welt

“Kein guter Ort für Touristen!”, meldet der Androide XaphoX an das Reisebüro seines Heimatplaneten JFY11. Der unsterbliche, menschenähnliche Roboter wurde von einem Ferienveranstalter als Kundschafter ausgesandt, um den Planeten Erde zu erforschen. Doch die Erde ist noch nicht geeignet für den Bau von Ferienparks: gewaltige Vulkanausbrüche, Fontänen heißer Lava, die Hunderte Kilometer emporschießen und herumfliegende Trümmer beobachtet XaphoX von seinem Raumschiff Hermes aus.

BildXaphoX berichtet von der Entstehung des Planeten Erde und ist live dabei, als sich in dieser noch unwirklichen Welt voller Feuer, Giftgas, Einschlägen und Explosionen zunächst die schützende Erdatmosphäre, dann Wasser und schließlich erstes Leben entwickeln. XaphoX beobachtet staunend die Entstehung der ersten Einzeller, erster Pflanzen und Lebewesen bis hin zum Homo Sapiens.
Schließlich nimmt der wissbegierige Androide berühmte Wissenschaftler wie Einstein und Newton in seinem Raumschiff mit, um mit ihnen in der Zeit zurückzureisen bis hin zum Urknall und zur Entstehung des Sonnensystems.

Wissenschaftsjournalist Gerd Schneider verknüpft die originelle Geschichte der Weltraumexpedition des Androiden XaphoX mit profundem Wissen aus Physik, Chemie, Biologie und Geomorphologie. Er erklärt die wichtigsten Thesen der Evolutionstheorie und geht der Frage nach, was eigentlich Leben ist. Anschaulich und unterhaltsam nähert sich Schneider auch komplizierten Erkenntnissen der Naturwissenschaft wie z.B. Einsteins Relativitätstheorie, dem Periodensystem oder der Quantentheorie.
“Von einem, der auszog, die Welt zu verstehen und bis zum Abendessen wieder zurück sein wollte” ist ein faszinierendes Wissenschaftskompendium, das kurzweilig und geistreich geschrieben ist. Auch Erwachsene können hier noch einiges lernen!

Gerd Schneider, Jahrgang 1942, arbeitete als Wissenschaftsjournalist und Fachredakteur. Darüber hinaus schreibt er Drehbücher fürs Fernsehen und für Hörspiele. Er hat schon zahlreiche Sachbücher und Romane (u.a. “Kafkas Puppe”) für Kinder und Jugendliche veröffentlicht.

Von einem, der auszog, die Welt zu verstehen und bis zum Abendessen wieder zurück sein wollte
Aufzeichnungen über die Entstehung der Welt
Mit zweifarbigen Illustrationen von Volker Fredrich

Ab 11 Jahren
272 Seiten
€ 22,00 [D]
978-3-401-06413-0

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Posted on Donnerstag, Juli 29th, 2010
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Neu – Geld verdienen mit dem Verschenken von eBooks!

Wie Sie durch das Verschenken von eBooks und anderen digitalen Produkten ab sofort Geld verdienen können …

Dieses revolutionäre Webprojekt ist sofort anwendbar – als eigene Webpräsenz, oder auf einer bereits vorhandenen Webseite!

geld verdienen gratis ebookGibt es wirklich einen Weg, durch das Verschenken von eBooks auf einer Webseite Geld zu verdienen?

Lieber Leser,

diese Konzept ist so revolutionär, dass ich mich kaum traue, es zu veröffentlichen. Doch meine Einnahmen schmälert es nicht, wenn ich auch anderen die Chance geben, damit Geld zu verdienen. Wenn Sie genug davon haben, mit Ihrer Internetseite lediglich ein paar Euro im Monat zu verdienen, oder wenn Sie schon lange gern ein eigenes Webprojekt haben wollten, dass gutes Geld einbringt – kurzum: wenn Sie zusätzliche 1.000.- EUR im Monat gut gebrauchen können, dann sind dies die wichtigsten Informationen, die Sie je lesen werden …

Haben Sie sich die folgenden Fragen auch schon einmal gestellt?

* Wie kann ich mir mit einer Internetseite – egal, ob bereits vorhanden oder nicht – ab sofort ein schönes Nebeneinkommen generieren – ohne falsche Versprechen von schnellem Reichtum ohne Arbeit?
* Wie kann ich mit einer einmaligen Zeitinvestition von ca. 30 Minuten ein System aufzusetzen, das fortan völlig automatisch für mich Geld verdient – Tag und Nacht, rund um die Uhr?
* Wie kann ich erreichen, dass JEDER Besucher, dem ich etwas schenke, mir ab sofort im Durchschnitt 1.- EUR Umsatz einbringt?
* Wo finde ich ein direkt umsetzbares System, mit dem ich sofort Geld verdiene – auch ohne große Einarbeitung, ohne komplizierte Webseiten erstellen oder irgend etwas schreiben zu müssen?
* Wo finde ich eine Anleitung, die mir 1:1 nachvollziehbar zeigt, was ich machen muss, um schon morgen das erste Geld verdienen zu können?

Wenn Sie sich auch nur eine dieser Fragen schon einmal gestellt haben, sollten Sie unbedingt weiterlesen!

Ich möchte Ihnen etwas verraten: Ich war genau an dem Punkt, wo Sie heute sind. Ich habe eine Möglichkeit gesucht, nebenbei im Internet etwas Geld zu verdienen. Deshalb fing ich an, nach entsprechenden Möglichkeiten zu recherchieren. Ich investierte viel Geld und kaufte Handbücher, Anleitungen, eBooks und so genannte “Millonärsratgeber”. Doch die Experten, Doktoren und Gurus hielten leider nicht das, was sie so vollmundig versprachen. Alle Produkte enthielten mehr oder weniger gute Ratschläge und ein paar Tipps, durch die man mittels eigener Webseiten im Internet verdienen sollte. Doch nirgendwo gab es wirklich konkrete Details oder gar fertige Projekte, mit denen man sofort starten konnte.

Hier 5 Punkte, warum nahezu alle Kurse, Ratgeber und Bücher zum Thema “Geld verdienen im Internet” nicht den erwünschten Erfolg bringen:

1. Der Autor hat das Geschäft nicht selbst erfolgreich betrieben und möchte Ihnen nicht wirklich helfen, sondern nur selbst möglichst schnell Geld verdienen.
2. Sie sollen Produkte schreiben oder erstellen, von denen Sie keine Ahnung haben.
3. Sie sollen an Partnerprogrammen teilnehmen, wo nur der Hersteller gut verdient und Sie vielleicht 5% des Umsatzes bekommen.
4. Sie müssen erst Produkte teuer einkaufen, deren Eignung zum Verkauf auch noch sehr fraglich ist.
5. Sie bekommen Informationen, die so allgemein gehalten sind, dass sie sich gar nicht umsetzen lassen.

Schwierige Voraussetzungen also …? Doch ich gab nicht auf und entwickelte fortan mein eigene Strategie. Ich suchte monatelang nach einer Idee, wie man mit nahezu jedem Besucher einer Webseite zumindest einen Euro verdienen kann – und irgendwann kam der Geistesblitz!

Seit über 3 Jahren lebe ich nun einzig von meinen Internet-Einnahmen, und das sogar sehr gut! Ich bin kein Guru oder sowas – ich habe lediglich nachgedacht und etwas Zeit und Arbeit investiert. Die Früchte davon ernte ich jeden Tag …

Sie möchten mehr über meine Idee wissen? Bleiben Sie dabei – und Sie werden das Geheimnis erfahren …

Neu – Geld verdienen mit dem Verschenken von eBooks!

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Posted on Freitag, Juli 9th, 2010
Under: Fachliteratur | No Comments »

Richtig sehen – Die besten Tipps für den perfekten Durchblick

Ob kurz-, weit- oder alterssichtig: Jeder von uns wünscht sich eine klare, problemfreie Sicht. Doch das Angebot ist enorm: Laser, Linsen oder doch lieber der Klassiker Brille? Einfach ist es nicht, das Beste für sich und seine Augen auszuwählen. Der Ratgeber “Richtig Sehen” von der Stiftung Warentest setzt genau hier an und zeigt, wie jeder die ideale Lösung für ein besseres Sehen finden kann.

Fällt die Entscheidung auf eine Brille, ist die Anzahl der möglichen Varianten enorm: Gleitsicht, Bifokal, Plastik, Glas, beschichtet oder unbeschichtet. Sollen vielleicht die Augen vor Licht und UV-Strahlung geschützt werden? Besonders bei Kindern und Sportlern stellt sich auch die Frage nach dem geeigneten Fassungsmaterial.

Wer lieber zu Kontaktlinsen greift, benötigt eine gewisse Fingerfertigkeit. Doch auch hier ist das Angebot groß: Es gibt weiche Linsen, formstabile, farbige sowie mehrere Alternativen gegen Alterssichtigkeit. Und nicht jede Kontaktlinse ist für jedes Auge passend. Viele, die darauf angewiesen sind, träumen von einem Leben ohne Sehhilfe. Sie fragen sich daher, welchen Nutzen Operationen bringen. Gehe ich ein Risiko ein und welche Methode ist die schonendste? Tatsächlich ist diese Entscheidung nicht einfach, denn die Risiken sind bedeutend.

Viele Checklisten, Fragenkataloge und Tipps zu den unterschiedlichen Methoden erleichtern die Entscheidung und runden den Ratgeber ab.

Das Buch “Richtig Sehen” hat 176 Seiten und ist ab dem 20. April zum Preis von 16,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/shop.

Quelle: Stiftung Warentest

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Posted on Dienstag, Mai 18th, 2010
Under: Fachliteratur, Ratgeber & Freizeit, Sachbücher | No Comments »

100 Jahre MICHELIN-Führer Deutschland – Auflage 2010 kommt am 13. November in den Handel

Die deutsche Gastronomie ist um ein neues 2-Sterne-Haus und 23 neue 1-Stern-Adressen reicher: Die unabhängigen Tester des MICHELIN-Führers zeichneten in der deutschen Ausgabe, deren Auflage für 2010 am 13. November erscheint, das Restaurant „Le Pavillon“ im Hotel „Dollenberg“ in Bad Peterstal-Griesbach mit zwei Sternen aus. Die jüngste Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieratgebers ist gleichzeitig ein Jubiläumsband: Vor 100 Jahren erschien der erste MICHELIN-Führer Deutschland. In der 2010er-Ausgabe finden sich insgesamt 73 Hotels, die bereits 1910 in der Erstauflage genannt wurden. Im aktuellen Band sind sie mit einem Lorbeerkranz gekennzeichnet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz legt der Michelin Reiseverlag dem aktuellen Titel einen Auszug der Erstauflage von 1910 im historischen Layout bei.

5.847 Adressen in allen Preisklassen

michelin fuehrerInsgesamt empfiehlt der umfangreich aktualisierte MICHELIN-Führer Deutschland 2010 auf 1.440 Seiten 1.515 Restaurants und 4.332 Hotels in allen Komfort- und Preiskategorien. Die Auswahl der anonym arbeitenden Tester belegt die führende Position der deutschen Spitzengastronomie in Europa. 225 Sterne-Restaurants sind im MICHELIN-Führer Deutschland 2010 genannt – so viele wie nie zuvor.

Die Anzahl der 3-Sterne-Restaurants bleibt mit neun Häusern auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Damit ist Deutschland nach Frankreich europaweit das Land mit den meisten Adressen der höchsten gastronomischen Auszeichnung. Das 2-Sterne-Haus „La Vie“ in Osnabrück kann allerdings bei weiterhin konstanter Küchenleistung hoffen, in die 3-Sterne-Kategorie aufzusteigen. Die Anzahl der 2-Sterne-Restaurants ist ansonsten mit insgesamt 18 Adressen unverändert.

Die Zahl der 1-Stern-Restaurants stieg von 189 auf 198. Insgesamt 23-mal vergaben die Michelin Inspektoren den begehrten Stern neu. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass zwei der neu ausgezeichneten Adressen von Köchinnen geleitet werden: das „Nero“ in Essen von Erika Bergmann und Juan Amadors neues Mannheimer Restaurant „Amesa“ von Caroline Baum. Sie war zuvor fünf Jahre bei 3-Sterne-Koch Amador („Amador“ in Langen), zuletzt als Sous-Chefin.

Weiterer Beleg für das hohe Niveau der deutschen Gastronomie: Die 1-Stern-Restaurants „MA – Tim Raue“ in Berlin und „La Belle Epoque“ unter Küchenchef Kevin Fehling in Lübeck-Travemünde können bei kontinuierlicher Leistung im kommenden Jahr zwei Sterne erhalten. Drei bislang sternlose Häuser sind als Hoffnungsträger Anwärter für einen Michelin Stern.

Außerdem zeichneten die Michelin Inspektoren 52 Restaurants neu mit einem „Bib Gourmand“ aus, dem Prädikat für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis Insgesamt steigt im MICHELIN-Führer Deutschland 2010 die Zahl der Bib-Gourmand-Adressen auf 362 Häuser (2009: 336 Restaurants).

Ideales Nachschlagewerk für Ferien- und Geschäftsreisende

Bei den von den Michelin Inspektoren empfohlenen Häusern handelt es sich nicht nur um Betriebe der Spitzengastronomie, sondern gleichermaßen um Hotels und Restaurants, die auf den kleineren Geldbeutel zugeschnitten sind. Das Spektrum reicht von der einfachen und gut geführten Familienpension über das Sport- und Wellness-Haus bis hin zum traditionsreichen Grand Hotel sowie vom Landgasthof bis zum renommierten Gourmetlokal. Diese Vielfalt macht den MICHELIN-Führer zum idealen Nachschlagewerk für Ferien- und Geschäftsreisende.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.michelin.de

Quelle Text und Bildmaterial :Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA

MICHELIN-Führer Deutschland 2010bei Amazon

Posted on Dienstag, November 24th, 2009
Under: Allgemein, Fachliteratur | No Comments »

Sonderausstellung „Safari zum Urmenschen“

Senckenberg macht Forschung erlebbar

Ahnengalerie mit 27 Kopfmodellen von Urmenschen

Frankfurt a.M., 7. Oktober 2009 _ Der Alte Mann von La Chapelle (Homo neanderthalensis), der Nussknacker-Mensch (Paranthropus boisei) und die Steinheimerin (Homo heidelbergensis) sind drei von insgesamt 27 lebensechten Kopfmodellen in der Ahnengalerie der Senckenberg Sonderausstellung „Safari zum Urmenschen“. Auf der Grundlage von fossilen Knochen- und Schädelfunden aus Afrika, Europa und Asien und mit Hilfe von anthropologisch-forensischen Rekonstruktionsmethoden konnten die lebendigen und individuellen Gesichter der menschlichen Urahnen für die Ausstellung geschaffen werden. Die Exponate dokumentieren Schritt für Schritt sieben Millionen Jahre Menschheitsgeschichte.

Gruppe Paranthropus boisei, © Senckenberg
Gruppe Paranthropus boisei, © Senckenberg

„Mit der Sonderausstellung zeigt das Naturmuseum und Forschungsinstitut Senckenberg seine aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten – realistisch, spannend und kunstvoll in Szene gesetzt“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung anlässlich eines geführten Rundgangs mit geladenen Medienvertretern. „Hier wird die Entwicklungsgeschichte der Menschheit und die wissenschaftliche Arbeit zu ihrer Erforschung sehr anschaulich und gut verständlich präsentiert“, fügte er an. Die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung wird am Donnerstag, den 8. Oktober 2009 um 18.00 Uhr in Anwesenheit von Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann stattfinden.

Das zentrale Konzept der Sonderausstellung ist eine Reise zu den Ahnen der Menschheit auf zweifache Weise: Mit dem Betreten einer originalgetreu inszenierten Grabungsstätte in Afrika reist der Besucher zu den aktuellen Projekten der Senckenberg-Forscher und kann ihre Arbeit direkt miterleben. Dann folgt der zweite Teil, eine Zeitreise durch die Evolution. Hier werden auch aktuell diskutierte Funde wie z.B. der Primatenfund „Ida“ (Darwinius masillae) aus der Grube Messel in die Entwicklungsgeschichte eingeordnet.

„Mit dieser Sonderausstellung kann Senckenberg sehr seltene und wertvolle Funde für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Das ist ein wichtiger Teil unseres Auftrages als Naturmuseum und Forschungsinstitut“, sagte Dietmar Schmid, Präsident der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

Die extrem seltenen und sehr wertvollen originalen Fragmente von fossilen Menschen werden in einer gesonderten Schatzkammer ausgestellt. Auch der Primatenfund „Ida“ wird hier zum ersten Mal im Original in Deutschland zu sehen sein. Das 47 Millionen Jahre alte Fossil ist aufgrund seines hervorragenden Erhaltungszustands für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert: Man erkennt nicht nur das Skelett, sondern auch den Körperumriss sowie feinste Haare und den Mageninhalt.

Auch im Original wird der Unterkiefer des Homo rudolfensis, des ältesten Urmenschen der Gattung Homo, gezeigt. Mit einem Alter von etwa 2,5 Millionen Jahren ist dieses vom Senckenberg-Forscher Prof. Friedemann Schrenk gefundene Fossil eine Besonderheit unter den Ausstellungsstücken.

Die Sonderausstellung geht weit über die reine Präsentation von Forschungsergebnissen hinaus und bindet den Besucher direkt in das Geschehen am Ausgrabungsort mit ein. „Durch unsere erlebnisorientierte Inszenierung einer Grabungsstätte bekommt der Besucher einen lebendigen Einblick in den Arbeitsalltag der Forscher und erlebt praktisch hautnah, wie die seltenen Spuren unserer Vergangenheit gefunden, geborgen und dann wissenschaftlich untersucht werden,“ erläuterte Museumsleiter Dr. Bernd Herkner. Schritt für Schritt wird so der komplexe Weg der Suche nach einem Fossil über den Fund durch Einsatz von moderner Technologie wie Satellitenfotos und Computertomografie bis hin zur Datenauswertung und wissenschaftlichen Erkenntnis nachvollziehbar.

Mit der Präsentation von Werkzeugen, Waffen wie den 400.000 Jahre alten Schöninger Speeren und Kunstgegenständen wie Venusfiguren aus der Altsteinzeit zeigt die Ausstellung die weiteren Entwicklungsschritte der Menschheit. Insgesamt präsentiert das Senckenberg Naturmuseum die Meilensteine der Menschheitsgeschichte mit rund 250 Exponaten sowie 25 Displays und Medieneinheiten auf 1000 qm Ausstellungsfläche.

Öffnungszeiten:
Die Sonderausstellung wird vom 9. Oktober 2009 bis zum 18. April 2010 in der Wolfgang-Steubing-Halle zu sehen sein und ist von Sonntag bis Dienstag zwischen 9 und 18 Uhr sowie von Mittwoch bis Samstag zwischen 9 und 20 Uhr geöffnet. (cnc)

Weitere Informationen zur Ausstellung „Safari zum Urmenschen“:

  • Detailinfos zur Ausstellung
  • www.urmensch.senckenberg.de

Für die großzügige Unterstützung dankt Senckenberg den Förderern:
Flughafen Frankfurt/Main für die Region, Hertie-Stiftung, International Women’s Club Frankfurt, Schack-Stiftung, Senckenberg-Friends, Erika und Walter Datz-Stiftung, Breuckmann GmbH.

Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen
Das Senckenberg Naturmuseum mit seinem gleichnamigen, weltweit agierenden Forschungsinstitut zählt zu den größten Naturkundemuseen in Deutschland und zeigt die heutige Vielfalt des Lebens (Biodiversität), die Entwicklung der Lebewesen (Evolution) sowie die Verwandlung der Erde über Jahrmillionen hinweg. Neue Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Biologie, Paläontologie und Geologie werden präsentiert und durch aktuelle Sonderausstellungen ergänzt.

Begleitbuch
Zur Ausstellung „Safari zum Urmenschen“ gibt es ein Begleitbuch in der Kleine Senckenberg-Reihe 51.

  • Autoren: Thorolf Hardt, Bernd Herkner, Ulrike Menz
  • Details: 2009, 144 Seiten, 146 farbige Abbildungen, 19 x 22,5 cm, ISBN 978-3-510-61395-3, broschiert, 9,80 Euro. Das Buch ist im Shop erhältlich.
  • Weitere Informationen zum Buch und zu anderen Senckenberg-Publikationen:
  • E. Schweizerbart‘sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller)
    Johannesstraße 3a
    70176 Stuttgart
    Telefon +49 (711) 35 14 56 – 0
    Telefax +49 (711) 35 14 56 – 99
    www.schweizerbart.de

Quelle: Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt

Posted on Donnerstag, Oktober 22nd, 2009
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