Wandern mit dem Fernsehstar

Andy Borg gibt Tipps fürs Wandern und Genießen in Oberösterreich

Linz (TP/OTS) – Andy Borg, der “heimliche König der Volksmusik”, hat sich in Oberösterreichs Landschaften für Leidenschaften umgesehen – und seine persönlichen Lieblingswanderungen und kulinarischen Ausflüge nun in Buchform gebracht. Mit dem Buch “Meine schönsten Ausflüge in Oberösterreich” entführt der Musikantenstadl-Star seine Fans und alle Wanderfreunde in einen Landstrich, den der beliebte Sänger schon seit seiner Kindheit schätzt. “Obwohl ich übers Jahr hinweg viele Auftritte und Fernsehsendungen habe, nehme ich mir sooft es geht die Zeit, um in der herrlichen oberösterreichischen Umgebung ein paar Kilometer zu wandern, mich auf mein Fahrrad zu schwingen oder einfach zu einem besonders schönen Ort zu fahren. Denn wandern in freier Natur entspannt, und – sogar singen kann ich dabei” schwärmt Autor Andy Borg.

BildWenn Andy Borg seine schönsten Ausflüge in Oberösterreich in Buchform präsentiert, und das gewürzt mit jeder Menge Genuss und persönlichen Tipps, dann kann das Bundesland als Ausflugs- und Urlaubsregion kräftig davon profitieren. “Fernseh- und Musikstars genießen im gesamten deutschsprachigen Raum eine enorme Glaubwürdigkeit. Andy Borg lockt mit diesem Buch sicherlich viele Fans und begeisterte Wanderer in unser Oberösterreich”, freut sich Karl Pramendorfer, Vorstand des Oberösterreich Tourismus.

Aus der regelmäßigen Gästebefragung lässt sich übrigens klar erkennen, dass Wandern und Genießen bei den Sommergästen im Bundesland ob der Enns ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Bei der Frage nach den Urlaubsaktivitäten geben 83 Prozent das Genießen regionaltypischer Speisen und Getränke und 50 Prozent Wandern zur Antwort. Und auch die Spaziergänge in der Natur sind für 80% der Gäste eine “leidenschaftliche Aktivität” in ihrem Urlaub. Rund ein Viertel der Sommergäste bezeichnen ihren Urlaub übrigens explizit als Wander-/Bergsteigurlaub. Regionale Speisen und Getränke, die typischen Genüsse einer Region gehören untrennbar zu einem erfüllenden Urlaubserlebnis. Wandern ist Naturgenuss, das heißt der Gast kann sich wohl fühlen in der Bewegung, in der Natur. Die Naturschauplätze und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke und auch die Zwischenstopps mit kulinarischen Spezialitäten aus dem Genussland Oberösterreich erst ermöglichen ein “Wandern mit allen Sinnen”. “Das Ausflugsbuch von Andy Borg trifft somit genau den Nerv der Oberösterreich-Urlauber, die sich in den vielfältigen Landschaften zwischen Böhmerwald und Dachstein an der frischen Luft bewegen wollen, um anschließend die Region auch kulinarisch zu entdecken”, ist Tourismuslandesrat Viktor Sigl überzeugt.

BildAndy Borg
“Meine schönsten Ausflüge in Oberösterreich”
19,95 D (D) 20,60 D (A) 33,50 SFr. (CH)
ISBN 978-3-86883-077-4
riva Verlag, München 2010
Der Ausflugsführer kann auch unter www.oberoesterreich.at/shop bestellt werden.

Quelle: OTS Foto: Land OÖ. Stinglmayr

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Posted on Dienstag, Juli 27th, 2010
Under: Ratgeber & Freizeit | No Comments »

Von Kairo in die Wiener Kindheit

Mit präzisem Sprachgespür erzählt Ruth Cerha die Geschichte einer jungen Frau, die in der Ferne ihre Wurzeln sucht.

Ruth Cerha Kof aus den WolkenAnna ist jung, ungebunden, rastlos. Seit Jahren zieht sie von Ort zu Ort, bleibt nirgendwo länger als ein paar Monate, dann treibt die innere Unruhe sie weiter. Erst in Kairo, wo sie dem Künstler Paul und der quirligen Diplomatentochter Marjana begegnet, kommt die lange Reise zum Stillstand. Zwischen Anna und Paul entspinnt sich eine zarte Affäre: Seine Zurückhaltung und Verletzlichkeit berühren sie, und dann sind da seine Zeichnungen, die auf unheimliche Weise Bilder aus ihrer Wiener Kindheit heraufbeschwören und die Erinnerung an ihren geliebten Bruder Franjo anstoßen, der vor über 15 Jahren spurlos verschwand. Hals über Kopf beendet Anna die Beziehung — und weiß doch genau, dass es nicht Paul ist, vor dem sie flieht, sondern die eigene Vergangenheit…

Ruth Cerha verwebt die losen Enden von Annas Geschichte zu einem reichen, atemlosen, schönen Roman.

Leseprobe:

Paul kam ins Groppi an dem Tag, an dem ich dort anfing. Ich war ziemlich nervös, mein Chef, ein gebildeter, kultivierter Ägypter, war stolz darauf, eine Wienerin in seinem Lokal zu beschäftigen. Er war ein älterer Herr, Österreich war für ihn Sisi, Bruno Kreisky und das Kaffeehaus. Zuletzt hatte ich in einem Technoclub in Amsterdam gearbeitet, im Groppi servierte ich Silbertabletts mit reich verzierten Teegläsern und der berühmten Patisserie an Marmortischchen, an denen ein gehobenes Publikum die Jugendstileinrichtung bewunderte. Zwischendurch strich ich mir die Schürze glatt.
Paul hatte sich hierher verirrt, und ich eilte an seinen Tisch, um ihn nicht zu lange den Blicken der anderen Gäste auszusetzen, ohne dass er ein Getränk vor sich hatte. Als ich ihm seinen Kaffee brachte, fragte er in dem kleinen Moment, in dem ich mich über ihn beugte:
Wie kommst denn du hierher, auf deutsch.
Lange Geschichte, murmelte ich, und er nickte.
Erzählst du sie mir?
Doch nicht jetzt!
Na dann später.
Den restlichen Nachmittag saß er da, den langen, dünnen Oberkörper in dem schlammfarbenen T-Shirt über den Tisch gebeugt, bestellte jede Stunde Kaffee, las und sah mich nicht mehr an, während mein Chef in einer Ecke neben der Sarabantina stand und mich keine Minute aus den Augen ließ. Als ich um sechs Uhr zu arbeiten aufhörte, folgte er mir nach draußen und ging neben mir her, der Muezzin ersparte uns ein Gespräch. Es war kurz nach Neujahr, und es regnete jeden Tag, Kairo versank im Schlamm. Auf den nicht asphaltierten Straßen stand das Wasser in riesigen Lachen, Paul gab mir die Hand, und ich hüpfte über Pfützen oder wich ihnen aus, immer nach der anderen Seite als er, sodass wir uns nur mehr an den Fingerspitzen berührten. Irgendwann gaben wir es auf, zogen die Schuhe aus und horchten auf das Geräusch, mit dem sich der Schlamm bei jedem Schritt zwischen unsere Zehen drückte, die Ägypter sahen auf unsere Füße, stießen sich gegenseitig an, lachten und schüttelten die Köpfe. Als wir vor meiner Tür standen, sagte er:
Und jetzt die Geschichte.
Komm rein, sagte ich, es klang viel zu sehr nach einem Versprechen. Dann, um Zeit zu gewinnen: Wie kommst du denn hierher?
Er stellte seinen Rucksack im Flur ab, öffnete ihn und zog einen Skizzenblock heraus. Eine Weile blätterte er darin herum, dann reichte er mir ein loses Blatt.
Die habe ich heute früh gemacht, noch am Flughafen, ich hatte die deutschen Gesichter so satt.
Auf dem Blatt war ein Kopf, oder eigentlich nur die Andeutung eines Kopfes, ein Fragment, mit dünnen Bleistiftstrichen ins weiße Nichts gesetzt, ein alter Mann im Halbprofil, von dem nur ein Auge zu sehen war, ein Stück Mund, ein feines, kaum sichtbares Lächeln, das schüttere Haar verlor sich am Hinterkopf in der Struktur des Papiers. Das Ganze wirkte so unsicher und gleichzeitig so exakt, dass es mich fast zum Weinen brachte.
Und deshalb bist du hierher gekommen?
Ja, ich hatte das Gefühl, weg zu müssen, um weitermachen zu können, Kairo war der nächste erreichbare Last-Minute-Flug.
Das kommt mir bekannt vor, sagte ich.
Ja?
Ich ging in die Küche und stellte Teewasser auf. Du kannst heute Nacht hier bleiben, morgen besorge ich dir ein Quartier, wie lange willst du bleiben?

Bibliographie:

Ruth Cerha
Kopf aus den Wolken
Roman
256 Seiten
18.95 Euro, 31.90 sFr
Juni 2010
ISBN:9783821861142

Eichborn Verlag

Kopf aus den Wolken bei Amazon

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Posted on Donnerstag, Juni 24th, 2010
Under: Belletristik | No Comments »

Zwitschernde Dichter – 2. Twitter-Lyrik-Wettbewerb gestartet

Norderstedt (pts/08.02.2010/12:04) – Der Twitter-Lyrik-Wettbewerb von BoD (Books on Demand GmbH) und literaturcafe.de geht in die zweite Runde: Ab sofort sind wieder alle, die Spaß am Dichten und Twittern haben, aufgerufen, Poesie mit maximal 140 Zeichen zu “zwitschern”. Dem Gewinner winkt ein iPod Touch. Alle Beiträge werden nach dem Wettbewerb im 2. Twitter-Lyrik-Band veröffentlicht.

Ab sofort bis zum Tag der Poesie am 21. März 2010 suchen BoD und literaturcafe.de wieder das beste Twitter-Gedicht. Mehr Informationen unter http://www.twitter-lyrik.de

b sofort bis zum Tag der Poesie am 21. März 2010 suchen BoD und literaturcafe.de wieder das beste Twitter-Gedicht. Mehr Informationen unter http://www.twitter-lyrik.de Copyright: literaturcafe.de

Twitter-Lyrik ist spannend, macht Spaß und bringt witzige, skurrile und durchaus anspruchsvolle Kurz-Poesie hervor. Das hat der erste Twitter-Lyrik-Wettbewerb im Frühjahr 2009 gezeigt. Nach dem unerwarteten Erfolg – mehr als 300 eingesandte lyrische Tweets in nur vier Wochen – heißt es ab sofort wieder “In der Kü liegt die Wü!” Gesucht wird bis zum Tag der Poesie am 21. März 2010 das beste Twitter-Gedicht. Eine Jury aus Literatur-Café- und BoD-Mitarbeitern kürt den Gewinner, der mit einem iPod Touch (16 GB) belohnt wird. Alle Beiträge werden in einem gedruckten Lyrik-Band veröffentlicht.

So nimmt man teil:
Nach der kostenlosen Anmeldung beim Kurznachrichtendienst Twitter verfasst man ein Gedicht mit maximal 140 Zeichen. Dieser so genannte Tweet wird anschließend mit der Wettbewerbsseite http://www.twitter-lyrik.de verlinkt.

Über das Literatur-Café:
Das Literatur-Café ist der Treffpunkt im Internet für Leser, Autoren und alle Literaturbegeisterten. Es wurde 2004 mit dem alternativen Medienpreis ausgezeichnet. Neben aktuellen Berichten und Interviews aus der Buch-, Autoren- und Verlagsszene finden sich unter literaturcafe.de Buch- und Hörbuchtipps, Kurzgeschichten, Gedichte und Reisebeschreibungen.

Der erste deutsche Twitter-Gedichtband

"Twitter-Lyrik", herausgegeben von BoD und literaturcafe.de, enthält genau 283 Gedichte mit maximal 140 Zeichen, die beim ersten Twitter-Lyrik-Wettbewerb 2009 mit dem Kurznachrichtendienst erstellt wurden. Produziert wird der Gedichtband per Print on Demand, also bei Bestellung. Das Twitter-Buch ist in jeder Buchhandlung oder online zu bestellen. Außerdem steht „Twitter-Lyrik“ als PDF auf der Wettbewerbsseite http://www.twitter-lyrik.de zum Download. Copyright: Books on Demand GmbH

Das Literatur-Café existiert im Internet – und nur dort – bereits seit 1996. Neben dem alternativen Medienpreis erhielt es zahlreiche Auszeichnungen und lobende Erwähnungen und es zählt seit Jahren zu den besten Kultur-Websites im Internet. Gründer und Herausgeber ist Wolfgang Tischer.

Über BoD:

BoD (Books on Demand GmbH), Tochtergesellschaft eines der größten deutschen Familienkonzerne, ist europäischer Markt- und Technologieführer in der digitalen Buchpublikation und vertreibt Bücher, die grundsätzlich erst nach Bestelleingang just in time produziert werden. Mit rund 150.000 lieferbaren Buchtiteln spielt BoD eine zunehmend bedeutende Rolle im Buchmarkt. Mehr Informationen: http://www.bod.de

Quelle: pressetext.deutschland für BoD (Books on Demand GmbH)

Posted on Montag, Februar 8th, 2010
Under: Allgemein, Unterhaltung & Kultur | No Comments »